Einfach liegen gelassen

Find ich ja wunderbar, wenn man als Hundebesitzer die Kacke seines Hundes nicht wegmacht. Auf dem Weg zum Bahnhof habe ich eine Frau auf ihrem Fahrrad beobachtet, die ihren Hund erst von der Leine ließ und weiterradelte während der Hund hinter ihr her lief. Dieser musste dann auf dem Zebrastreifen kurz Halt machen, um seinen Ballast loszuwerden. Die Frau drehte sich in dem Moment um und rief empört ihrem Hund zu, dass sie ja für diesen Scheiß (wortwörtlich, ha!) keine Zeit hätte und fuhr einfach weiter. Hey, das nächste Mal räumst du aber bitte die Scheiße weg, ja. Kthxbai.

Hundekacke

Torpedo

Wer kennt das nicht. Man sitzt auf dem Pott und lässt seine Köttel los. Und wenn die Bälle und Würste in einem blöden Winkel fallen, kriegt man die Toilettensuppe schön gegen den Po gespritzt. Eine gute Lösung: paar Blätter Klopapier auf das Wasser legen.

Spritzwasser

Den Faden verlieren

Mir passiert das sehr häufig, dass ich ein Spiel anfange und nach einer Weile lange Zeit liegen lasse bis ich es wieder aufgreife. Bis dahin habe ich aber schon mehr als die Hälfte der Story vergessen und weiß nicht mehr, wo ich mich befinde und was ich als nächstes zu tun habe, sodass ich leicht demotiviert das Spiel wieder beende und wieder Staub sammeln lasse. Vorbei sind die Zeiten des fröhlichen Spielens. Ehrlich gesagt fehlt mir das schon ein wenig. Was Freizeitbeschäftigung betrifft, die gerne als Zeitverschwendung angesehen werden – wie z.B. spielen, Serien schauen etc. – habe ich mein Durchhaltevermögen verloren. Das hört sich so angeberisch an. Möchte keinesfalls damit zum Ausdruck bringen, dass ich etwas “besseres” zu tun hätte, aber immer gibt es dringendere Dinge zu tun. Dinge, die mir Nacken sitzen und getan werden müssen. Ja, mir fehlt diese allerschlimmste Langeweile in der ich mich frage, was ich denn tun könnte ohne im Hinterkopf zu haben: Ja eigentlich müsstest du ja noch dies und das tun… Die reinste Form der Langeweile. Die wünsch ich mir! Manchmal.

Wo war ich nochmal?

Schlafen ohne Scham

Wenn ich im Sitzen einschlafe, dann klappt mein Mund automatisch auf. Morgens im Zug bin ich besonders müde und gönn ich mir noch ein paar Minütchen Schlaf. Um meinen Mitmenschen diesen grotesken Anblick zu ersparen, trage ich seit kurzem eine Maske. Diese Art von Maske, die Asiaten tragen, wenn sie krank sind, Angst davor haben angesteckt zu werden oder einfach ihr ungeschminktes Gesicht nicht zeigen wollen. Allerdings ist diese Maske aus Stoff und sieht daher nicht so klinisch aus. Wie genussvoll ich jetzt schlafe – es ist ein Traum!

Aber… ich weiß nicht, ob es Einbildung ist. Die Menschen scheinen mich nun vermehrt zu meiden, denn jetzt bleibt öfter der Sitz neben mir frei. Vielleicht weil sie denken ich bin hochansteckend?

Schlafen im Zug

Haare

Schon wieder ein haariges Thema.

Ich freue mich nie auf Friseurbesuche. In über 90% aller Besuche verlasse ich enttäuscht den Laden und möchte mir am liebsten eine Mütze über den Kopf ziehen, weil mir das Ergebnis nicht gefällt. Dabei mache ich es den Friseuren gar nicht so schwierig. Ich habe ein Beispiel aus mehreren Perspektiven herausgesucht und sage: „Genau so.“ Aber machen sie es genau so? Nein. Durch die Unzufriedenheit muss ich immer einen neuen Haarschnitt improvisieren und habe am Ende etwas, womit ich eigentlich nicht gerechnet hatte. Möglicherweise ist ein 1:1 Schnitt nicht möglich, weil meine Haarstruktur mir das nicht erlaubt. Weil sie nicht wissen, welche Technik der andere Friseur verwendet hat. Ich hab dickes, widerspenstiges Haar. „Du hast so viel Haar! Und die sind so dick!“, sagen mir neue Friseure immer. Lucky me, I guess lolz.

Japanische Friseure (okay, mir ist nur eine bekannt) haben meiner Meinung nach die krasseste Ausdünntechnik. Für bestimmte Frisuren, die z.B. einen Pony beinhalten, ist es allerdings die reinste Katastrophe. Ich hatte bei meinem ersten Friseurbesuch in Tokyo nur noch dünne Strähnen als Pony, obwohl das Beispielfoto genau das Gegenteil zeigte. Um mir keine Gedanken mehr darüber zu machen, was ich mit diesem verhunzten Pony anfangen soll, habe ich sie einfach nach hinten gegelt. Ich weiß nicht wie sie das schaffen, aber eins muss ich sagen: Bisher hat keiner der deutschen Friseure das jemals wieder so hinbekommen. Da besteht wohl nicht so der Bedarf nach starkem Ausdünnen der Haare.

Was ich damit sagen möchte: Kopfmassagen sind toll.

kopfmassage