Beyond Tellerrand 2017 in Düsseldorf

Ich habe bereits einen Nachbericht von der Beyond Tellerrand 2017 im Agenturblog geschrieben.

Mein Chef gab mir wieder die Möglichkeit die Beyond Tellerrand zu besuchen. Letztes Jahr war ich auf dem Event in Berlin und fand’s dort schon ziemlich toll. Die Vorträge zu verschiedenen Themen aus Design und Webdevelopment haben mich sehr angesprochen. Hauptsächlich bin ich aber immer interessiert an Illustrationsthemen. Damals in Berlin hat Danny Gregory einen Vortrag über das tägliche Zeichnen gehalten und wie es ihn quasi aus einem Loch geholt hat in dem er sich befand. Dieser Vortrag war am Ende des ersten Tages angesetzt. Ähnlich auch dieses Mal in Düsseldorf war der Vortrag, auf den ich mich im Voraus am meisten gefreut habe, erst am Abend des ersten Tages.

Yuko Shimizu, eine talentierte Illustratorin aus Japan, die jetzt in New York City lebt und arbeitet, hat mich mit ihrem Vortrag total zum Lachen gebracht. Schade nur, dass der nicht online als Video verfügbar ist, da sie den aus mir unbekannten Gründen nicht veröffentlichen möchte. Hätte ich euch zu gerne gezeigt, denn ihre Arbeit mit unentschiedenen Kunden hat sie einfach richtig gut beschrieben. Und dann auch noch untermalt mit Schimpfwörtern – genau mein Ding. Vielleicht auch eins der Gründe, wieso das Video nicht in den Weiten des Internets gelangen sollte. Aber dann ist es echt umso besser gewesen, dass ich mir den Vortrag tatsächlich anhören konnte.

Gemeinsam einsam auf Konferenzen

Als eine Schwierigkeit stellte sich für mich tatsächlich das Drumherum des Events heraus. Die Vorträge waren klasse, keine Frage. Aber networken? Boah, das ist für mich eins der schwierigsten Sachen auf dieser Welt. Man ist zwar irgendwie unter Gleichgesinnten, aber trotzdem ist es nicht besonders leicht den ersten Schritt zu machen und Leute einfach anzuquatschen. Meine Kollegen waren nicht dabei und die anderen Teilnehmer vor Ort waren selber in Kollegengrüppchen unterwegs. Ich habe mich bei Zeiten recht verloren gefühlt, weil ich zwischen den Vorträgen in den Verschnaufspausen nicht so recht wusste, was ich mit mir selbst anfangen sollte, außer Wasser zu trinken, zu essen und um die Booths herumzuschleichen und zu gucken, was es so an Goodies gibt. Dazu muss ich auch noch sagen, dass die in Berlin deutlich besser waren. Oder anders ausgedrückt – es gab einfach mehr zu holen :D Jaja, bin halt ein kleiner Geier. Don’t judge me. Zwischendurch habe ich mal andere einsame Seelen gesehen und versucht mittels Telepathie ihnen zu vermitteln, dass wir gemeinsam einsam sind. Hat aber nicht so funktioniert.

Aber alleine hat der Burger vom Goodman’s Burger Truck auch ziemlich gut geschmeckt.

Stardew Valley

Ich bin seit dem Release von Stardew Valley für den Mac völlig hin und weg von diesem Spiel. Zwar habe ich nicht oft die Gelegenheit mir ausgiebig dafür Zeit zu nehmen, aber wenn das mal passiert, dann verschlingt mich das Spiel gänzlich. Wer schon mal Harvest Moon spielen und lieben gelernt hat, kann mit diesem Spiel ganz bestimmt etwas anfangen. Ich bin ja sowieso ein großer Fan von Farmsimulationen. Die Nachfolger der Harvest Moon SNES Version haben mich nicht mehr ganz so überzeugt. Zwar habe ich noch mit voller Hingebung die GameBoy Color Version gespielt, aber alle anderen waren nur noch recht mittelmäßig. Die Spiele danach wurde meines Erachtens völlig überladen und auch die Grafik hat sich in meinen Augen nur verschlechtert. Die Einfachheit ist einfach komplett verloren gegangen. Wie dem auch sei – Stardew Valley ist wieder “back to the roots”. Pixelgrafik, einfache Steuerung, einfaches Spielprinzip und einfach nicht zu kompliziert. Einfach ein totaler Zeitschlucker.

Stardew Valley

Stehen oder sitzen

Die lange Pendelei mit dem Zug geht erstens ganz schön ins Gesäß (ich sitz ja schon 8 Stunden auf der Arbeit!) und zweitens verführt sie stark dazu einfach weiterzuschlafen, wenn der Wagen ruhig schaukelt. Ich finde zu Hause nie richtig die Ruhe und die Zeit Bücher zu lesen. Ich lasse mich einfach zu leicht ablenken. Also verschiebe ich meine Lese-Sessions am liebsten in die einstündige Zugfahrt, die ich zwei Mal täglich hinter mich bringe. Allerdings fällt es mir dabei schwer meine Augen offen zu halten. Oftmals drifte ich in einen nackenverrenkenden Schlaf ab, den ich immer bereue, und bin dann zu nichts mehr zu gebrauchen. Reif für die Biotonne. Also habe ich mir die kommenden Tage vorgenommen mich einfach nicht hinzusetzen. Denn im Stehen kann ich nicht so leicht in einen Schlaf hinabtauchen. Also lese ich einfach im Stehen. So wie damals in meiner Zeit in Tokyo, als ich jeden Morgen und Abend, aufgrund von Platzmangel, stehend in der Bahn las und dadurch 18 Bücher innerhalb von 6 Monaten verschlang. Mein persönlicher Rekord. Ob ich mich immer an die Inhalte der Bücher erinnere, ist eine andere Frage.

Heute habe ich dieses Experiment erfolgreich bestanden und bin gespannt, mit wie vielen gelesenen Büchern ich am Ende des Jahres dastehen werde. Ja, ich bin sehr optimistisch, dass ich das durchhalten werde  Hoffentlich werde ich dann über ein Buch stolpern, das mich wirklich begeistert.

Eine Buchempfehlung habe ich: I’ll Give You the Sun von Jandy Nelson.

Torpedo

Wer kennt das nicht. Man sitzt auf dem Pott und lässt seine Köttel los. Und wenn die Bälle und Würste in einem blöden Winkel fallen, kriegt man die Toilettensuppe schön gegen den Po gespritzt. Eine gute Lösung: paar Blätter Klopapier auf das Wasser legen.

Spritzwasser