Big Girl Small

Before we could pretend not to see him, he waved. We all waved back. And no one said anything mean, even after he jogged away with his shorts riding up so high he looked like he was naked. Maybe simply because it would have been too easy. And all I can say about that morning is – how did we three know instinctively where the lines are between being funny and being brutal? I mean, why is it that everywhere I look, other people seem to be crossing those boundaries constantly? Jumping, falling, leaping over the line from banter into cruelty. Sometimes it’s on purpose and other times it’s by accident, but in any case, people savage each other. Maybe because they can’t help it.

- Big Girl Small by Rachel DeWoskin

The Fault in Our Stars von John Green

Das Buch fand ich wirklich gut. Ich musste sogar ein wenig weinen.
Es hat mich ein bisschen an The Perks of Being a Wallflower von Stephen Chbosky erinnert (das wir im Englischunterricht gelesen haben und das einzige Buch ist, das mir in der gesamten Schullaufbahn gefallen hat) erinnert. Ich beschreibe den Inhalt einfach mal mit den vier Worten Krebs, Liebe, Leben und Tod.

Amazon Kindle Touch

Über eine Freundin habe ich mir den Amazon Kindle Touch, der bisher nur in den USA erhältlich ist, gekauft. Ich hab einfach bequem per Kreditkarte über’s Internet bestellt und es sozusagen liefern lassen, hähä. Gut möglich, dass er dieses Jahr schon hierzulande erscheint, aber ich glaub 74,-€ wird er auf keinen Fall kosten. Ein Hoch auf den Wechselkurs. Zudem gibt es auch in Deutschland gar nicht die Kindles, die sogenannte Special Offers beinhalten. D.h. es wird Werbung als Screensaver eingeblendet, aber sie tauchen nicht beim Lesen auf. Von daher stören sie eigentlich gar nicht. Obwohl ich zugeben muss, dass die werbefreien Screensaver natürlich schöner anzusehen waren ;)
Am Rand des Displays sind wohl Infrarot Sensoren oder was weiß ich angebracht, die die Fingerposition übermitteln woraufhin der Touchscreen darauf reagiert. D.h. also eigentlich, dass bei der kleinsten Berührung, egal ob mit Finger, Kabel oder sonstigem eine Reaktion ausgelöst wird. Wenn man ein wenig unvorsichtig ist oder gar zittert, blättert man aus Versehen zwei Mal. Passiert bei mir aber recht selten. Aber man weiß ja nie ;)
Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden. Da nun nicht bei jedem page turn der Screen refreshed wird, blättert man schneller als beim Kindle Keyboard. Aber dadurch, dass nicht geflashed wird, zeichnen sich auf dem Bildschirm die Reste der vorigen Seite sehr leicht ab. Man kann diese Funktion aber auch ausstellen, sodass er bei jeder Seite den Bildschirm “erneuert”. Das Tippen geht wesentlich schneller.
Bisher habe ich keine großartigen Nachteile gefunden. Meiner Meinung nach liegt der Touch besser in der Hand. Es gab ja dazu viel Kritik, in denen es heißt, dass der Rand zu dünn sei.  Ich hab’s beim Kindle Keyboard desöfteren als störend empfunden, dass noch eine Tastatur unten dran hing, weil ich sie im Grunde kaum gebraucht habe. Alles Geschmackssache.

Jetzt geht also das fröhliche Lesen weiter. In der letzten Zeit habe ich wieder einige Bücher gelesen, unter anderem die The Hunger Games Trilogie von Suzanne Collins (bin btw schon gespannt auf den ersten Film!) und Das andere Kind von Charlotte Link. Habe schon oft von Freunden und Bekannten gehört, dass das Buch wirklich gut sein soll. Spannend war’s auf alle Fälle. Jetzt bleib ich einfach mal bei der Link und lese Der Beobachter.

Das Ende der vorlesungsfreien Zeit

Warum ist es denn schon wieder so weit? Ich hab nicht mal die freie Zeit genießen können. Aber ich sollte mal nicht rumheulen. Zwei bis drei Monate komplett frei zu haben ist schon ziemlich luxuriös. Ich hatte mir eine Woche Urlaub von der Arbeit genommen und nachdem ich meine Bachelorarbeit endlich abgegeben hatte, wurde ich dann krank. Jaja, da fällt der Stress mal komplett weg und schon geht’s los. Fieber, Schnupfen, Husten und anschließend Mandelschmerzen. Als keine Besserung in Sicht war, bin ich dann endlich mal zum Arzt gegangen, der mich krankgeschrieben hat. Naja, auch nett. Habe ich dann halt mal zwei Wochen frei, geil! Ging dann Mitte der Krankenwoche bergauf, sodass ich Ende der Woche wieder einigermaßen fit war. Ich muss schon sagen, dass es sau gut tat. Auch wenn mich der Husten ziemlich genervt hat. Ganz zuschweigen von den Halsschmerzen.

Ach ja, The Help von Kathryn Stockett habe ich zu Ende gelesen. Wunderschönes Buch. Jetzt möchte ich noch den Film schauen.
Vor kurzem habe ich bei Amazon dann ein nettes Angebot für 99c wahrgenommen. Stealing Faces von Michael Prescott. Bin jetzt auf den letzten paar Seiten und ich muss sagen – spannender Krimi! Ein Serienkiller sucht sich irgendwelche Frauen aus, die er dann brutal durch die Gegend jagt, um sie letztendlich zu töten und ihnen das Gesicht abzieht und aufbewahrt. Und eine Frau verfolgt ihn, um seinem kranken Spiel endlich ein Ende zu bereiten.
Apropos E-Books. Ein neuer Kindle ist ja vor kurzem erschienen. Hmmm… interessant! Wann wohl der Kindle Touch in Deutschland erscheinen wird? Dauert wohl noch eine Weile…

Ich weiß gar nicht wie ich auf Steve Jobs’ Tod reagieren soll. Als ich es heute früh gelesen habe, hat mich das schon etwas schockiert und überraschenderweise sehr traurig gemacht. :(

Bücher im August

Her Fearful Symmetry habe ich Anfang des Monats zu Ende gelesen. Das Ende fand ich ziemlich abrupt. Sie findet dann als Geist ganz plötzlich heraus wie sie aus der Wohnung kommt? Bescheuert. War okay das Buch.

Ich hatte mich mal ein wenig auf der Bestsellerliste von Amazon.com angeschaut und ganz weit oben war u.a. Stolen Life von Jaycee Dugard. Ganz schön harter Brocken. Vielleicht hat ja der ein oder andere mal darüber gelesen. Mit 11 Jahren wurde sie entführt und 18 Jahre lang gefangen gehalten. Was da alles passiert ist, ist echt grausam. Generell habe ich Interesse an Kriminalfällen, aber natürlich ist es immer wieder was anderes etwas fiktives im Fernsehen zu sehen als die Erzählung eines Opfers eines solch kranken Verbrechens zu lesen. Es ist wirklich unvorstellbar wie manche Leute dazu fähig sind so etwas grausames zu tun. Auf jeden Fall war es mal was anderes und ich bin immer noch ein wenig schockiert.

Apropos Kriminalität. Nach diesem Buch habe ich Nele Neuhaus’ Schneewittchen muss sterben gelesen. Nach langer Zeit habe ich mal ein deutsches Buch gelesen :D War wirklich nicht schlecht. Spannend bis zum Ende!

Ich blieb beim Genre und hab anschließend Laura Lippmans “Don’t Look Back gelesen. Auch hier geht’s um Kidnapping. Jahre später kontaktiert der Entführer, der zur Todesstrafe verurteilt wurde aus dem Gefängnis eines seiner Opfer namens Eliza, die er damals am leben gelassen hat.

Kürzlich habe ich The Long Song von Andrea Levy angefangen. Kurze Beschreibung zum Inhalt:

Im turbulenten Jamaika des 19.Jahrhunderts lebt July als Sklavin auf der Zuckerrohrplantage “Amity”. Sie erlebt die letzten Jahre der Sklaverei, den großen Sklavenaufstand und die ersten Jahre der Freiheit …
Mit diesem Roman wirft britische Autorin Andrea Levy einen unterhaltsamen und spannenden Blick auf das Land ihrer Eltern und seine Geschichte. In ihren teils preisgekrönten Romanen reflektiert sie die Erfahrungen der schwarzen Briten und untersucht die innigen Bande, die die britische Geschichte mit der Geschichte der Kariben verbindet. (amazon.de)

Besonders freue mich aber, wenn ich demnächst mal The Help von Kathryn Stockett lesen kann. Davon gibt es ja bald einen Film, den ich dann nach dem Buch mal schauen möchte. Zuerst hatte ich nämlich den Trailer gesehen, der von der Story her vielversprechend aussah.

In letzter Zeit poste ich immer nur, was für Bücher ich lese :D Kleines Update aus meinem Leben: Ich bin vor wenigen Monaten in die Bonner Innenstadt umgezogen. Es ist eine kleine, aber feine Wohnung in der ich mich recht wohl fühle. Was noch? Ach ja… ich sitze immer noch an meiner Bachelorarbeit. Das war’s auch schon gewesen. Wenn’s mal was interessanteres geben sollte, dann sag ich Bescheid. Momentan kann ich mich über nichts beschweren, haha.

Bücher im Juli

Und nun sind wir schon wieder am Ende des Monats. Ich habe nicht so viele Bücher gelesen. The Imperfectionists, was ich lesen wollte, habe ich angefangen, aber nicht mehr weitergelesen. Ich werde es trotzdem noch tun, aber im Moment nicht. Irgendwas stört da an meinem Lesefluss :D Stattdessen habe ich dann Before I Go to Sleep von S. J. Watson gelesen. Also den fand ich echt spannend. Es handelt von einer Frau, die jeden Tag nach dem Aufwachen das Gedächtnis verliert. Um sich zu “erinnern”, schreibt sie jeden Tag Tagebucheinträge, die sie dann am nächsten Morgen durchliest. Und da kommt so einiges bei raus.

Momentan sitz ich an Her Fearful Symmetry von Audrey Niffenegger. Da ich von der selben Autorin The Time Traveler’s Wife supertoll fand (den Film eher schlecht), dachte ich mir mal, komm, lieste in andere Sachen von der rein. Alsooo, wie soll ich sagen. Es ist nicht direkt eine Geistergeschichte, aber es geht schon ein wenig in die Richtung. Nichts gruseliges. Elspeth stirbt und muss als Geist in ihrer eigenen Wohnung ihr Dasein fristen. Ist aber gar nicht so langweilig ;)

Das war’s dann auch schon. Was ich danach lesen werde, weiß ich noch nicht. Auf The Imperfectionists habe ich immer noch keine Lust. Im Moment sitze ich leider sowieso an meine Bachelorarbeit und kann nicht immer “fremdlesen”. Adieu, schöne vorlesungsfreie Zeit.

Bücher im Juni

Skippy Dies von Paul Murray

Am Anfang kam ich ehrlich gesagt überhaupt nicht in diese Geschichte hinein. Es gab einige Namen, die ich mir merken musste. Vor allem wurde Skippy, der Hauptcharakter mit verschiedenen Namen angesprochen. Vom Lehrer als Daniel, seine Freunde nannten ihn Skippy und einige bei seinem Nachnamen, sodass es ein wenig verwirrend wurde ;) Aber mit ein bisschen Konzentration hat das dann auch geklappt. Nachdem ich mich auch zurecht gefunden hatte, fand ich die Geschichte auch spannend. Da ich beim Zusammenfassen scheitern werde, fange ich gar nicht erst damit an. Der Titel sagt es ja schon. Skippy stirbt. Aber wie, warum und was zwischendurch alles passierte, erfährt man dann im Verlauf.

A Pale View of Hills von Kazuo Ishiguro

War im Angebot bei Amazon für nur 0,99 Euro :D Da musste ich dann zuschlagen. Tochter besucht Mutter. Man erfährt so einiges aus ihrer Vergangenheit in Japan. Aber insbesondere von einer Person, die sie dort mal kannte. Alles war ein wenig offen. Mich hätte mal interessiert, was mit ihrem japanischen Ehemann passiert ist und wieso sie eigentlich nach England gezogen ist. Entweder ich habe das nicht mitbekommen oder es stand wirklich nicht drin, LOL.

Battle Hymn of the Tiger Mother von Amy Chua

Ja, das Buch hat mich doch wirklich sehr amüsiert. Hier geht’s um eine chinesische Mutter, die in Amerika aufgewachsen ist und viel über die Erziehung ihrer zwei Töchter berichtet. Vor allem ihre Methode sie zu erziehen. Generell die Art und Weise wie chinesische Mütter ihre Kinder im Vergleich zu westlichen Müttern erziehen. Ich habe zwar auch eine asiatische Mutter, aber ich gedrillt wurde ich nicht. Hätte mir das vielleicht gut getan? Ich weiß es nicht. Bin eigentlich sehr zufrieden mit meiner Kindheit. Passt schon :D Es gibt ja auch dann Momente oder einen Zeitpunkt, wo man einfach mal damit aufhören muss so streng zu sein. Und das sieht die Mutter dann auch am Ende ein. Auf jeden Fall lustiges Buch :) Musste oft schmunzeln.

Gestern habe ich mit The Imperfections von Tom Rachman angefangen. Schaffe ich wohl nicht mehr im Juni, deswegen poste ich jetzt schon, haha!

Bücher

Ab Mitte Mai habe ich fleißig Bücher gelesen.

Little Bee von Chris Cleave

Girl in Translation von Jean Kwok

One Day von David Nicholls

The Slap von Christos Tsiolkas

Real World von Natsuo Kirino

Am meisten haben mir die ersten beiden Bücher gefallen. Ich bin nicht so gut im Zusammenfassen von Inhalten, deswegen lass ich das auch mal hier. Sie haben mir gefallen, weil es um’s Kämpfen ging. Kämpfen nicht im Sinne von Krieg, Waffen und all das Zeug, sondern den inneren Kampf, Durchhaltevermögen, die Hoffnung nicht aufzugeben und alles so gut wie möglich zu meistern. Sowas lese ich irgendwie gerne. Irgendwie aufbauend zu lesen, wenn jemand ein hartes Leben hinter sich hat und trotzdem was daraus gemacht hat.
The Slap war interessant, weil es mehrere Storylines von den verschiedenen Charakteren gab. Die Haupthandlung ist aber, dass ein Vater dem Sohn eines Bekannten während einer Barbeque Party eine deftige Ohrfeige gegeben hat. Ich hätt dem Gör auch eine geklatscht :D
Real World wollte ich lesen, da ich Die Umarmung des Todes von Natsuo Kirino großartig spannend fand. War auch gut, bisschen zu abgedreht vielleicht.
Einzig One Day war so lala. Eine Liebesgeschichte. Nicht wirklich kitschig und auch nicht zu schnulzig, aber es war trotzdem nicht sooo interessant.

Naja. Jetzt habe ich Skippy Dies von Paul Murray angefangen. Nach diesem Titel würde ich gerne vielleicht A Pale View of Hills von Kazuo Ishiguro lesen. Mal schauen, mal schauen!